Landeshauptstadt Düsseldorf erhält finanzielle Förderung für den Rad- und Fußverkehr

Landeshauptstadt Düsseldorf erhält finanzielle Förderung für den Rad- und Fußverkehr
31.03.2021

Immer mehr Menschen nutzen ihr Rad oder E-Bike für den täglichen Weg zur Arbeit, zum Sport oder in der Freizeit. Dieser Effekt hat sich durch die Corona Pandemie noch einmal deutlich verstärkt. Fahrradhändler konnten wegen der hohen Nachfrage zeitweise die Kundenwünsche nicht mehr kurzfristig bedienen. Besonders bei den E-Bikes gab es Lieferengpässe. Selbst Anbieter von Leihfahrrädern meldeten Rekordzahlen. Neben dem positiven Aspekt für die Umwelt fördert Fahrradfahren in hohem Maße die Gesundheit und beugt somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen effektiv vor. Darüber hinaus ist das Fahrrad vor allem für den Stadtverkehr besonders geeignet, da dessen Einsatz oftmals eine erhebliche Zeitersparnisse mit sich bringt.

Die Förderung des Radverkehrs ist daher ein wichtiger Bestandteil unserer Verkehrspolitik in Nordrhein-Westfalen, deren Ziel es ist, Mobilität sicherer, sauberer und attraktiver zu machen. Damit Bürgerinnen und Bürger das Fahrrad als klimafreundliche und moderne Alternative zum Auto akzeptieren, muss vor allem in den Bereichen Radverkehrsinfrastruktur und Verkehrssicherheit nachgebessert werden.

Aus diesem Grund hat das NRW-Verkehrsministerium das Nahmobilitätsprogramm 2021 ins Leben gerufen. Insgesamt werden 156 neue Projekte für einen besseren Fuß- und Radverkehr in ganz Nordrhein-Westfalen gefördert. Dafür steht eine Rekordsumme von 50,3 Millionen Euro zur Verfügung. Auch die Landeshauptstadt Düsseldorf profitiert direkt vom Förderprogramm Nahverkehr 2021. Gefördert werden neben Radwegen, Fahrradabstellanlagen und Gehwegen auch Fußgängerüberwege, die den Verkehr sicherer machen. Außerdem ist die Förderung von Wegweisern, Ladestationen für Pedelecs, Öffentlichkeitsarbeit und Modal-Split-Erhebungen Bestandteil des Programms. Wir wollen mithilfe dieser finanziellen Förderung der Nahmobilität ein attraktives Verkehrswegenetz ausbauen, welches sowohl für Fußgänger und Fußgängerinnen oder Freizeitradler aber auch für Pendler und Pendlerinnen die optimalen Lösungen bietet.

Zusätzlich hat die nordrhein-westfälische Landesregierung am 02. März 2021 einen Entwurf für das erste Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz beschlossen. So soll die Förderung des Radverkehrs zukünftig auch im Gesetz verankert sein.

Wir wollen uns gemeinsam dafür stark machen, dass Mobilität neu gestaltet wird
und umweltfreundliche Alternativen in unserem Denken und Handeln fest verankert werden. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Weichen für eine lebenswerte Umgebung zu schaffen und unsere Stadt sauberer zu machen, um sie gut für die Zukunft aufzustellen.