CDU fordert Konzept zu kostenfreiem WLAN in Düsseldorf

Aktuelle Grösse: 100%

CDU fordert Konzept zu kostenfreiem WLAN in Düsseldorf

22.07.2015

Die CDU Düsseldorf begrüßt die Bereitstellung von 16 kostenlosen WLAN-Hotspots in der Stadt. Damit wird ein Projekt des früheren CDU-Oberbürgermeisters Dirk Elbers erfolgreich zu Ende geführt. Gleichzeitig fordert die CDU ein Konzept, wie in Düsseldorf tatsächlich flächendeckend kostenlos WLAN zur Verfügung gestellt werden kann.

 "Die WLAN-Hotspots sind ein erster richtiger Schritt", lobt Thomas Jarzombek, Vorsitzender des CDU Düsseldorf. "Uns geht das aber nicht weit genug. Düsseldorf muss als "Smart City" einen höheren Anspruch haben. Die Telekommunikationsbranche spielt bei uns eine entscheidende Rolle und Düsseldorf sollte Vorreiter für ein flächendeckendes WLAN sein. Andere Städte, wie z.B. Wien oder Berlin, sind hier schon weiter und bieten in Bus& Bahn oder an Haltestellen Hotspots. Die CDU kann sich auch ein Angebot in Taxen vorstellen und Düsseldorf sollte 5G-Pilot-Stadt werden beim drahtlosen Internet der nächsten Generation", erläutert Jarzombek, der Vorsitzender der Unions-Abgeordneten im Bundestags-Ausschuss für Digitale Agenda ist.

Konzept für gemeinsames Netz mit Partnerunternehmen

"Es muss ein Konzept her, für den Aufbau eines flächendeckenden WLAN-Netzes. Es gibt zahlreiche ansässige Unternehmen, die als Partner in Frage kommen. Sie müssen nur gezielt angesprochen werden. Die Win-Win-Situation: Die Bürgerinnen und Bürger erhalten einen neuen Service, die Stadt schärft sowohl ihr Image für Touristen, als auch als IT-Hochburg und die Partnerunternehmen können ihre Technologie präsentieren. So stellen wir als CDU uns fortschrittliche Wirtschaftspolitik für und mit den Menschen und Unternehmen vor", ergänzt Angela Erwin, die stellvertretende CDU-Vorsitzende.

Der OB enttäuscht - keine eigene Idee

Die CDU ist von Geisel enttäuscht: "Dem OB fehlen die Ideen. Er hat keinen eigenen strategischen und konzeptionellen Ansatz. Er hat nur ein fremdes Projekt zu Ende geführt, ohne es selbst weiterentwickelt zu haben. Düsseldorf braucht eine Politik, die den Bedürfnissen der Düsseldorfer sowie den Touristen gerecht wird. 100 mB sind nicht mehr zeitgemäß ", resümieren Erwin und Jarzombek.