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Aktualisiert: vor 1 Stunde 25 Minuten

„Diesel-Fahrverbote Rot-Grün zu verdanken“

Fr, 11/16/2018 - 09:44

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat für Essen die Einrichtung einer Diesel-Fahrverbotszone einschließlich von Teilen der Autobahn 40 angeordnet. Zu diesem Entscheid erklärt der Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen, Josef Hovenjürgen:

„Eine blaue Umweltzone auf einer Autobahn? Die Verhältnismäßigkeit ist hier wirklich sehr fraglich. Erstmals ist nicht mehr nur ein Stadtgebiet betroffen, sondern auch noch eine wichtige Fernverkehrsstraße, die zu den Hauptverkehrsadern im Ruhrgebiet zählt. Dieser Entscheid bedroht den gesamten Wirtschaftsstandort Ruhrgebiet. Und das alles wegen eines Messwertes, der um zehn Mikrogramm überschritten wurde.
 
Zu verdanken haben wir die Diesel-Fahrverbote der rot-grünen Vorgängerregierung, gegen die sich der Entscheid des Verwaltungsgerichts eigentlich richtet: Eingereicht wurde die Klage der Deutschen Umwelthilfe im November 2015, also rund zwei Jahre vor dem Regierungswechsel. Nun rufen mit Rot-Grün diejenigen am lautesten nach einer schnellen Lösung, also jene, die sieben Jahre lang geschlafen und das Problem vor sich hergeschoben haben.“

Friedrich Merz und Jens Spahn zu Gast im Landesvorstand

Mi, 11/07/2018 - 11:44

Am  6. November 2018  waren Friedrich Merz und Jens Spahn zu Gast im Landesvorstand, um über ihre Kandidaturen für den Bundesvorsitz der CDU Deutschlands zu informieren. Vorab standen sie, gemeinsam mit Armin Laschet, den Vertretern der Presse Rede und Antwort. 

In der anschließenden Landesvorstandssitzung hat die CDU Nordrhein-Westfalen ihre Kandidaten für die Wahl des Bundesvorstands auf dem 31. Parteitag der CDU Deutschlands in Hamburg nominiert.
 
Der Landesvorsitzende Armin Laschet wird demnach erneut zur Wahl zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden vorgeschlagen. Der Aachener hat dieses Amt seit sechs Jahren inne.
 
Als weiteres Mitglied des Präsidiums wurde ebenfalls zur Wiederwahl Minister Karl-Josef Laumann nominiert.
 
Für die Wahl der weiteren 26 Mitglieder im Bundesvorstand wurden Minister Herbert Reul, Ministerin Ina Scharrenbach sowie der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen als neue Kandidaten benannt. Daneben sollen wie schon bisher nach dem Willen des Landesverbandes Elmar Brok, der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Hermann Gröhe und Staatssekretärin Serap Güler dem Bundesvorstand als weitere Mitglieder angehören.
 
Zudem unterstützt der Landesverband – wie schon bei vorherigen Parteitagen – den Kandidatenvorschlag der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Professor Dr. Otto Wulff, wieder zu einem der weiteren Mitglied des Bundesvorstands zu wählen.
 
Da das bisherige Präsidiumsmitglied Jens Spahn als Bundesvorsitzender kandidiert, wird der Vorschlag für das Präsidium zurückgestellt.
 
Der Landesvorstand beschloss zugleich, den Delegierten keine Empfehlung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen für eine oder einen der Kandidaten abzugeben. Die Regionalkonferenzen geben jedem Delegierten die Möglichkeit, sich selbst ein Bild zu machen.
 
Dazu erklärte der Landesvorsitzende, Ministerpräsident Armin Laschet: „Die Neuwahl im Vorsitz nach 18-jähriger Amtszeit von Angela Merkel ist eine Zäsur für die CDU Deutschlands. Die damit verbundene Debatte über Profil und Programm tut der Partei gut. Mir ist wichtig, dass wir in den kommenden Wochen in einem fairen Verfahren zeigen, wie demokratische Erneuerung gelingen kann. Da aus unserem Landesverband gleich zwei Kandidaten kommen, ist für uns der Zusammenhalt der CDU Nordrhein-Westfalen eine besondere Aufgabe.“

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Unterwegs für NRW | Josef Hovenjürgen im rock'n'popmuseum Gronau

Mi, 10/24/2018 - 10:07

Generalsekretär Josef Hovenjürgen ist unterwegs für Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam mit Heike Wermer MDL besuchte er das rock'n'popmuseum in Gronau. CDUNRW.TV war mit dabei.

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Neues Polizeigesetz: Nachgefragt bei Herbert Reul

Do, 10/11/2018 - 09:00

"Zuhören. Entscheiden. Handeln." Unserem Wahlkampfmotto bleiben wir treu. Durch die Änderungen am Entwurf des neuen Polizeigesetzes kommen wir unserer Verantwortung für mehr Sicherheit in unserem Land nach. Zum neuen Polizeigesetz haben wir bei Innenminister Herbert Reul nachgefragt.

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Thomas Hunsteger-Petermann als KPV-Landeschef bestätigt

Mo, 10/08/2018 - 16:47

Thomas Hunsteger-Petermann steht für zwei weitere Jahre an der Spitze der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Nordrhein-Westfalen (KPV/NRW). Der Hammer Oberbürgermeister wurde am 6. Oktober 2018 auf der Delegiertenversammlung der KPV/NRW mit 95,9 Prozent wiedergewählt. Auch seine drei Stellvertreter Marie-Luise Fasse, Wolfgang Diekmann und Dr. Kai Zwicker wurden in ihrem Ämtern bestätigt.

„Ich gratuliere Thomas Hunsteger-Petermann und seinen Stellvertretern zur erfolgreichen Wiederwahl. Als Bindeglied zwischen der Landespartei und den aktiven CDU-Akteuren vor Ort ist die KPV ein starker Pfeiler und bildet Grundlage für unsere Erfolge auf kommunaler Ebene“, so Generalsekretär Josef Hovenjürgen nach der Delegiertenversammlung in Haltern.

 

„Die Nähe zu den Menschen war sein Markenzeichen"

Do, 10/04/2018 - 15:19

Der Landesvorsitzende und Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, zum Tode des langjährigen Aachener Oberbürgermeisters und Europaabgeordneten Kurt Malangré:

„Kurt Malangré war einer der großen und bedeutenden Oberbürgermeister der Stadt Aachen. In jungen Jahren gewählt, hat er es verstanden, seine Nähe zu den Menschen zu seinem Markenzeichen zu machen und gleichzeitig Aachen europäisch und international zu repräsentieren. Sein hintergründiger Humor, sein Charisma und sein vermittelndes Wesen machten ihn zu einem Oberbürgermeister, der mit seiner Sprache die Menschen erreichte - im Krönungssaal und im Dom genauso wie im Rosviertel und am Elsassplatz. Er hat Könige und Staatsoberhäupter empfangen, aber er blühte auf, wenn er die ganz normalen Menschen seiner Stadt auf der Straße oder in den Vereinen traf. Er war authentisch in seiner Zugewandtheit, immer zu einem Plausch bereit und tief in seinem christlichen Glauben verwurzelt. Als engagierter Katholik verstand er seinen Dienst für das Gemeinwesen als Erfüllung des Auftrags zur Gestaltung der Welt.
 
Als er 1979 in das erste direktgewählte Europäische Parlament als Abgeordneter einzog, dem er zwanzig Jahre lang angehörte, konnte er seine aus der Erfahrung seiner Stadt am Dreiländereck gewonnene zutiefst europäische Haltung umsetzen in eine Politik für das Europa der offenen Grenzen, für den Binnenmarkt und für die gemeinsame Währung.
 
Weit über die Grenzen der Stadt hat er im ganzen Land hohe Anerkennung genossen. Deshalb verlieh ihm Ministerpräsident Jürgen Rüttgers im Jahr 2005 für seine Verdienste um das Land Nordrhein-Westfalen den Landesverdienstorden.“

Schäuble: „Niemand hat das Recht zu behaupten, er allein vertrete ‚das‘ Volk.“

Do, 10/04/2018 - 10:37

In einer wortstarken und überzeugenden Rede hat Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble auf dem Festakt zum Tag der Deutschen Einheit für mehr Mut und Vertrauen in die Handlungsfähigkeit unserer Gesellschaft geworben.

Anbei ein Auszug aus seiner Rede:

„Denn wir spüren, dass alte Gewissheiten wanken. Als hätten wir den Blick für die Verbindung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verloren.
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus – die Gesetzgebung und ihre Auslegung, die Rechtsprechung. Ein sensibles Verhältnis. 
Beide muss das Volk nachvollziehen können. 
Recht und Gerechtigkeit stehen in einem Spannungsverhältnis. Das haben im inneren Einigungsprozess viele schmerzhaft erfahren, bei der Klärung von Eigentumsfragen, bei der Aufarbeitung begangenen Unrechts, beim Ausgleich erlittenen Leids. 
Und auch heute wird unser Rechtsempfinden immer wieder auf die Probe gestellt. Gefühle sind aber nicht justiziabel. Niemals.
Das Recht schützt den Schwächeren. Und der Rechtsstaat hat die Pflicht, das durchzusetzen. Das verlangt Respekt vor seinen Institutionen und Achtung vor dem staatlichen Gewaltmonopol. Wer immer daran rüttelt, legt Hand an unsere Ordnung.
Mehrheit sichert noch keine Freiheit. Das sieht man überall dort, wo die Demokratie gegen den Rechtsstaat ausgespielt wird – auf Kosten der Rechte, die den Einzelnen vor der Mehrheit schützen. Und vor staatlicher Willkür. Dann heißt es „Das Wohl der Nation steht über dem Recht“.
Auch in Deutschland begegnet uns die populistische Anmaßung, ‚das‘ Volk in Stellung zu bringen: gegen politische Gegner, gegen vermeintliche und tatsächliche Minderheiten, gegen die vom Volk Gewählten. 
Aber: Niemand hat das Recht zu behaupten, er allein vertrete ‚das‘ Volk. Der Souverän ist keine Einheit, sondern eine Vielheit widerstreitender Kräfte. So etwas wie ein Volkswille entsteht erst in der Debatte. Und nur durch Mehrheiten – die sich ändern können. 
Demokratische Reife beweist deshalb eine Nation nur, wenn sie sich ihrer Fundamente sicher ist, die Vielheit annimmt und trotzdem zu gemeinsamen Handeln kommt: durch Kompromiss und für alle tragbare Entscheidungen, die allerdings nie auf Ewigkeit angelegt sind. 

Verschiedenheit zu akzeptieren, die Vielfalt legitimer Interessen, Blickwinkel und Meinungen anzuerkennen und die eigenen Vorstellungen nicht zum Maß aller Dinge zu erklären: Das ist der gedankliche Schlüssel, um ein Mehr an Gemeinsamkeit zu schaffen.“

Die komplette Rede von Wolfgang Schäuble finden Sie hier (bitte klicken):

"Kluger Kopf für pragmatische Politik“

Di, 09/25/2018 - 19:21

Armin Laschet gratuliert Ralph Brinkhaus zu seiner Wahl zum Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Zur Wahl des stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden Ralph Brinkhaus zum neuen Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erklärt der Landesvorsitzende, Ministerpräsident Armin Laschet:
 
„Ich gratuliere Ralph Brinkhaus zu seiner Wahl in dieses verantwortungsvolle Amt. An der Spitze der größten Regierungsfraktion kann er die Bundespolitik der CDU maßgeblich mitgestalten und die Handschrift der Union in der Großen Koalition deutlich machen. Weit über die Bundestagsfraktion hinaus ist er als kluger Kopf für pragmatische Politik geschätzt. Er wird den Berliner Betrieb wieder auf die politische Arbeit für die Menschen in unserem Land fokussieren – und kann dabei auf die volle Unterstützung seines Heimatverbands setzen. Wichtig wird sein, CDU und CSU zusammenzuhalten in schwierigen Zeiten.
 
Die heutige Entscheidung der Bundestagsfraktion hat nicht nur Gewinner: In diesen Stunden denke ich auch an Volker Kauder. Er hat sich in den 13 Jahren seines Vorsitzes große Verdienste erworben – für Deutschland, für die Union und auch für Nordrhein-Westfalen. Er war eine starke Stimme für den sozialen Zusammenhalt in einer vielfältigen und polarisierten Gesellschaft. In schwierigen Momenten hat er alles dafür getan, die Union zusammenzuhalten. In unzähligen Verhandlungen war er ein verlässlicher Kämpfer für das Industrieland und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Sein Einsatz für verfolgte Christen in der Welt bleibt unvergessen.“

Schulgeldfreiheit für Pflegefachberufe

Di, 09/25/2018 - 15:45
Um die Gesundheitsfachberufe attraktiver zu machen, übernimmt die CDU-geführte Landesregierung, rückwirkend zum 01. September 2018,  70 Prozent des Schulgeldes. Wir haben bei Minister Karl-Josef Laumann #nachgefragt, wie der Einstieg in die Schulgeldfreiheit für Gesundheitsfachberufe aussieht.   Video abspielen Video of CmPEbs7CD7I

Danke Kumpel. Armin Laschet im Bergwerk Prosper-Haniel

Fr, 09/21/2018 - 13:37

Das Ende des deutschen Steinkohlebergbaus bedeutet auch das Ende einer industriellen Ära, die Nordrhein-Westfalen sehr geprägt hat. Ministerpräsident Armin Laschet besuchte das Bergwerk Prosper-Haniel in Bottrop.

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Zehn Jahre Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen

Fr, 09/21/2018 - 10:12
Um gesellschaftliches und bürgerschaftliches Engagement anzuerkennen und zu würdigen, wurde in NRW vor zehn Jahren eine Ehrenamtskarte eingeführt. Zum "runden Geburtstag" dieser Ehrenamtskarte haben wir bei der Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, #nachgefragt. Video abspielen Video of ABHeiXOe62c

Finale der Zuhör-Tour: AKK in Essen

Fr, 09/07/2018 - 08:26

Rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen nach Essen, um Annegret Kramp-Karrenbauer  Fragen zu stellen, Anregungen zu geben und mit der Generalsekretärin der CDU Deutschlands zu diskutiern. Es war der letzte Termin der Zuhör-Tour.

Für eine sichere Rente sorgen

„Die Rente wird eines der ersten Kapitel sein, auf das wir uns zu einigen haben“, stellt die Generalsekretärin klar. Grundlage für sichere Renten sei immer eine gute und erfolgreiche Arbeits- und Wirtschaftspolitik. Auf dieser Basis müsse man über Regeln für die Rente der Zukunft sprechen und aktuelle Fragen aufwerfen. Wie schaffen wir möglichst durchgängige Erwerbsbiographien? In welchem System machen wir künftig weiter?

Gleich mehrere Teilnehmer fragen: „Was soll ich eigentlich für meine Altersversorgung tun?“ Eine andere Frage lautet: „Warum zahlen nicht alle ein?“ Ein Teilnehmer fragt: „Warum werden Sozialbeiträge auf Lebensversicherungen erhoben?“ Darüber seien die Leute sehr sauer. Aber auch das wird gefragt: Warum wurden im Koalitionsvertrag schon Festlegungen zur Rente getroffen und erst dann die Renten-Kommission eingesetzt?

Die Generalsekretärin notierte mit. Antworten soll der weitere Programmprozess bringen. Nur eins stellte sie klar: Die Rentenbeschlüsse waren notwendige Kompromisse, auf denen die SPD für die Mitarbeit in der Koalition bestanden habe. Alles Weitere erarbeite aber jetzt die Rentenkommission. Das erfordere Geduld. „In einem populistischen Wettbewerb zu bestehen, wird eine Herausforderung für uns sein“, so AKK, aber „auch eine Frage der Charakterbildung für uns.“

Die „Mitte“ entlasten

Was tut die Politik, um die Mitte der Gesellschaft zu entlasten? Wie kann man dafür sorgen, dass vor allem Familien mehr Geld zur Verfügung haben? Warum besteht die CDU auf dem Verzicht neuer Schulden? Warum werden zudem bestehende nicht abgebaut? Und warum werden angesichts der Überschüsse nicht Steuern gesenkt? Oder: Warum wird nicht mehr in gute Verkehrswege und schnelles Internet investiert? Die Diskussion über Finanzpolitik war breit gefächert, ging in unterschiedliche Richtungen und wurde ungewöhnlich intensiv diskutiert.

AKK macht deutlich, dass es bei Finanzen, Abbau von Schulden oder Senkung von Steuern um unterschiedliche Sichtweisen gehe, die man diskutieren müsse: „Ich war gerade in Österreich. Die haben sich gefreut, dass sie erstmals keine Schulden mehr machten. Die Schweizer haben da nur mit den Achseln gezuckt.“ Auch die Frage der Zuständigkeit stehe im Raum: Die CDU wolle möglichst viel vor Ort umsetzen, dort wisse man am besten, was nötig ist. Es gebe aber auch zahlreiche „Kommunen, die ohne Hilfe von außen nicht weiterkommen“.

Die Frage der Entlastung der Mitte der Gesellschaft habe bei der CDU Vorrang. Im Mittelpunkt kurzfristiger Maßnahmen stünden dabei für die Union die Familien: „Das betrifft nicht nur die Steuerentlastung, sondern auch Kita-Freistellung. Deshalb sind wir auch für das Baukindergeld eingetreten.“ Weitere Entlastungen sind vorgesehen, so AKK: „Wenn wir denen in der Mitte der Gesellschaft, die die Arbeit machen, nicht auch ein Signal setzen, dass wir diese Arbeit wertschätzen, dann sagen die irgendwann: Warum soll ich die Arbeit noch machen?“

Über Dienstpflicht und freiwillige Dienste reden

Auch die von der CDU-Generalsekretärin aufgeworfene Frage zur Debatte einer allgemeinen Dienstpflicht war Thema. „Dass wir das diskutiert haben, ist das originäre Ergebnis dieser Zuhör-Tour“, bestätigte AKK. „Bei jeder Veranstaltung hing da mindestens eine Karte zum Thema Wehrpflicht.“ Sie habe viele Briefe bekommen, die da schreiben: Gute Debatte. Das sei ein Beleg dafür, dass das die Beiträge der Mitglieder in die Diskussion zur Programmatik der CDU aufgenommen werden.

Das neue Programm erarbeiten die Mitglieder

Essen war der letzte „Tour-Termin“, insgesamt waren es „round about 50“, wie die CDU-Generalsekretärin mitteilte. Termine am Vormittag, nachmittags oder abends, in historischer Umgebung oder modernen Konferenzräumen. Dazu auch Debatten im Format CDU Live, bei der Mitglieder zu Hause am Laptop saßen und im Netz mit AKK diskutierten. Abschließende Gespräche – unter anderem mit der Frauen Union – werden noch im Berliner Konrad-Adenauer-Haus stattfinden, der CDU-Bundesgeschäftsstelle.

Aus den Ergebnissen der Tour werden die zentralen Anliegen und Fragen destilliert, die den Weg zum neuen Grundsatzprogramm vorgeben. Diese wird der CDU-Vorstand Anfang Oktober als Antrag an den diesjährigen Parteitag der CDU verabschieden.

Die Debatte wird aber auch dann weitergehen, über eine Antwort-Tour 2019 bis zur Verabschiedung des neuen CDU-Grundsatzprogramms auf dem CDU-Parteitag 2020. AKK fordert die Mitglieder auch 2019 weiterhin zur Mitarbeit am Programm auf, wenn die Fragen vorliegen und Antworten gesucht werden: „Sie sollen sich aktiv daran beteiligen, Ihre Antworten zu geben. Sie haben jetzt die die Chance dieses Programm auch zu Ihrem Programm zu machen.“ Bis dahin gilt: Alle Beiträge fließen in die Debatte mit ein.

CDU Deutschlands | HB/JUK

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12 Fragen an Oliver Wittke

Do, 09/06/2018 - 10:07

Für die aktuelle Ausgabe unseres Mitgliedermagazins "Bei uns in NRW" stellte sich Oliver Wittke den Fragen von CDUNRW.TV. Seit März 2018 ist er Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Das aktuelle Heft finden Sie hier.

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Heute vor 70 Jahren: Der Parlamentarische Rat nimmt seine Arbeit auf

Sa, 09/01/2018 - 05:16

Am 1. September vor 70 Jahren wurde der Parlamentarische Rat unter Vorsitz von Konrad Adenauer in Bonn eröffnet.

Drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sollte die Versammlung  im Auftrag der drei westlichen Alliierten eine demokratische Verfassung für die von ihnen kontrollierten Teile Deutschlands erarbeiten. Die  Mitglieder dieses Gremiums wurden von den jeweiligen Länderparlamenten bestimmt und werden heute oft als Mütter und Väter des Grundgesetzes bezeichnet. Sechs der insgesamt 65 stimmberechtigten Mitglieder des Parlamentarischen Rates kamen aus der CDU Nordrhein Westfalen. Neben dem späteren Bundeskanzler Konrad Adenauer waren dies: Adolf Blomeyer, Robert Lehr, Lambert Lensing, Josef Schrage und Helene Weber.

„Aus dem inmitten von Trümmern geschaffenen Provisorium ist eine dauerhafte, vorbildliche und nicht wegzudenkende belastbare Basis unserer freiheitlichen Demokratie geworden. Das Grundgesetz hat es über viele Jahrzehnte vermocht, sich den verändernden Verfassungswirklichkeiten anzupassen. Es hat den Wiederbeginn nach dem Krieg genauso ermöglicht, wie die Wiedervereinigung und den Prozess der europäischen Integration. Wir können den Verfassungsmüttern und –vätern auch nach 70 Jahren für dieses Grundgesetz dankbar sein“, würdigt Generalsekretär Josef Hovenjürgen die Arbeit der Mitglieder des Parlamentarischen Rates.

Das ursprünglich als vorläufige Lösung erarbeitete Grundgesetz ist heute die unumstrittene Grundlage der staatlichen Ordnung in Deutschland.

NRW investiert auch 2019 in Mobilität

Do, 08/30/2018 - 15:10

Der Haushaltsentwurf für 2019 sieht vor, dass der Etat des Verkehrsministeriums um rund 97 Millionen Euro steigt. CDUNRW.TV hat bei Verkehrsminister Hendrik Wüst zum geplanten Etat #nachgefragt. 

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Heimatförderung der Landesregierung

Mi, 08/15/2018 - 16:18

Menschen für lokale und regionale Besonderheiten begeistern und die positiv gelebte Vielfalt in Nordrhein-Westfalen sichtbar machen. Das ist das Ziel des Förderprogramms der Landesregierung ,Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet´.

Seit dem 15. August unterstützt die CDU-geführte Landesregierung mit fünf unterschiedlichen Elementen die Gestaltung von Heimat vor Ort. Rund 150 Mio. Euro werden bis zum Jahr 2022 hierfür bereitgestellt. Wir haben nach der Vorstellung des Förderprogramms bei Ministerin Ina Scharrenbach zum Thema Heimatförderung nachgefragt.

Alle Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier.

 

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Katja Heins ist neue Pressesprecherin der CDU Nordrhein-Westfalen

Do, 08/02/2018 - 15:30

Katja Heins ist neue Pressesprecherin der NRW-CDU. Die 38-Jährige hat ihre neue Funktion in der Parteizentrale an der Wasserstraße am 1. August 2018 übernommen. Zuletzt arbeitete die studierte Philologin in der Presse- und Kommunikation beim Ereignis- und Dokumentationskanal Phoenix in Bonn sowie als Redakteurin bei der Deutschen Presse-Agentur.

„Als erfahrene und gut vernetzte Journalistin ist Frau Heins eine ausgezeichnete Besetzung für diese Position“, sagt NRW-Parteichef Armin Laschet. „Ich bin sicher, dass wir mit Frau Heins die erfolgreiche Pressearbeit der CDU Nordrhein-Westfalen fortsetzen werden“. Und CDU-Generalsekretär Josef Hovenjürgen ergänzt: „Wir haben eine Kollegin gewonnen, die nicht nur journalistisch hervorragend aufgestellt ist und noch dazu crossmedial denkt. Sie verfügt auch über langjährige und professionelle Erfahrung im Kommunikations- und Marketingbereich. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit“.

Katja Heins, geboren 1980 im sauerländischen Lüdenscheid, absolvierte nach dem Abitur ein Volontariat beim Märkischen Zeitungsverlag und Westfälischen Anzeiger in Hamm. Anschließend studierte sie in Köln Germanistik, Romanistik und Psychologie. Ein Jahr verbrachte sie im französischen Aix en Provence. Ihre Online-Erfahrung erwarb sie bei Hubert Burda Media in der Zentralen Online-Redaktion in München, ehe sie 2011 zur Nachrichtenagentur dapd wechselte: Am Dreiländereck Bodensee baute sie einen neuen Standort auf.  Durch ihre anschließende Tätigkeit als Redakteurin im Düsseldorfer Büro der Deutschen Presse Agentur unter anderem im Ressort Politik ist Katja Heins bestens vertraut mit der NRW-Landespolitik. Die Landtagswahl im Mai 2017 verfolgte sie für den Nachrichtenkanal Phoenix in Bonn.   

Politisch war sie schon früh engagiert: Im Alter von 17 Jahren schloss sie sich der Jungen Union in ihrem Heimatort Kierspe (Märkischer Kreis) an. Heins lebt in Köln.